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WillkommenZwerggans muss weiter auf Rettung wartenIm letzten Jahr musste das Projekt zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Zwerggans wegen des Auftretens der Vogelgrippe vorläufig gestoppt werden. Nun standen alle Zeichen auf Grün: Im Mai sollten die ersten Küken schlüpfen und für August war die Reise der von Ultraleichtflugzeugen angeführten Zwerggänse von Schweden an den Niederrhein geplant. Doch Einsprüche aus Finnland und Norwegen führten zu einem erneuten Stopp des innovativen Artenschutzprojektes.
Projektstart 2007 und Schirmherrschaft durch Bundesamt für NaturschutzZum offiziellen Start des Projekts wurde am 16.01.2007 im Bundesamt für Naturschutz in Bonn bei einem Pressehintergrundgespräch über die Operation Lesser Whitefront berichtet. Prof. Dr. Michael Wink, Genetik-Experte der Uni Heidelberg, stellte die neuesten Ergebnisse der genetischen Untersuchungen vor und Dr. Johan Mooij, Vogelzug-Experte der Biologische Station Wesel berichtete über aktuelle Erkenntnisse der Vogelzugroutenforschung. Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, der Präsident des BfN, übernahm die Schirmherrschaft über das Projekt und Peter Wilde bekräftigte erneut die Unterstützung der Allianz Umweltstiftung.
Aktion Zwerggans wieder in SchwedenIm August 2006 fuhr das Projektteam von Aktion Zwerggans erneut ins schwedische Lappland. Ziel war es, weitere Stop- Over - Plätze entlang des Vindelälven vom zukünftigen Brutgebiet hinunter nach Umea zu erkunden. Die Stop- Over- Plätze dienen bei der geplanten Migration der Zwerggänse im Herbst als Übernachtungs- und Rastplatz. Sie müssen für Gänse und Flugzeuge gleichermaßen geeignet sein. Die örtliche Nationalparkverwaltung ist in das Projekt eingebunden. Das Projektteam hat zudem Erkundungsflüge im zukünftigen Brutgebiet vorgenommen. Zum Einsatz kam das Polaris AM-FIB. Das Flugzeug besitzt extreme Langsamflugeigenschaften und ist daher für den Flug mit den Gänsen besonders geeignet.
DBU-Antrag zu genetischen Tests bewilligtAktion Zwerggans hatte bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Fördermittel zur Durchführung von genetischen Untersuchungen an Zwerggänsen aus Zuchtbeständen in Deutschland, Schweden und Finnland beantragt. Die Durchführung dieser Untersuchungen mit neuen Methoden war eine Bedingung für die Erteilung der Startgenehmigung in Schweden. Unter dem Titel "Einsatz der Mikrosatelliten- und Sequenzanalyse zur Auswahl von genetisch reinen Zuchttieren für Wiedereinbürgerungsmaßnahmen mit Gänsen" (AZ 24921-33/2) hat die DBU die entsprechenden Mittel bewilligt. Unser Partner Prof. Michael Wink von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg führte die Test aus.
Schweden erteilt Genehmigung für Projektstart 2007Nach dem das Pilotprojekt wegen der Vogelgrippe nicht wie geplant 2006 gestartet werden konnte, hat das schwedische Umweltministerium die Genehmigung für das zweijährige Pilotprojekt bis Ende 2008 verlängert.
Vogelgrippe stoppt Zwerggans-ProjektNach mehrjähriger Vorbereitung war das Projekt zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Zwerggans endlich startklar: Im Mai sollten die ersten Küken schlüpfen, für August war die Reise der von Ultraleichtflugzeugen angeführten Zwerggänse von Schweden an den Niederrhein geplant. Wegen des Auftretens der Vogelgrippe in Europa wurde das Projekt nun vorläufig gestoppt. ...weiterlesen
Aktion Zwerggans sucht ...Zwerggans kurz und kompaktDie Zwerggans (Anser erythropus) gehört zu den am meisten gefährdeten Gänsearten der Welt. Ihr Bestand wird gegenwärtig weltweit auf maximal 30.000 Vögel geschätzt. In Fennoskandien (den skandinavischen Ländern) liegt der Bestand aktuellen Schätzungen zufolge maximal nur noch bei rund 50 Tieren, darunter 10 bis 15 Brutpaare. ...weiterlesen
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